Museum der Stadt Boppard
Die kurfürstliche Burg wird im Rahmen des Welterbeprogramms des Bundes mit einem Kostenvolumen von 8,7 Mio. € grundlegend saniert und restauriert. Während der Bauzeit (2009 – 2013) ist das Museum geschlossen!
Was verbindet Wiener Kaffeehausatmosphäre mit dem romantischen Rhein? Hier in Boppard am Rhein erblickte 1796 Michael Thonet das Licht der Welt. Er wurde nicht einfach nur Schreiner, sondern zugleich Möbelfabrikant und entwickelte in dieser Sparte eine neue Methode der Möbelherstellung. Thonet experimentierte mit Holz, Dampf und Druck. Es entstanden die berühmten Bugholzmöbel, darunter auch der Klassiker des Wiener-Kaffeehausstuhls, den er nach späterer Übersiedlung in Wien entwickelte und fertigte. Die Thonet-Sammlung bildet das Herzstück des Museums der Stadt Boppard, das seit rund 100 Jahren in der Kurfürstlichen Burg residiert. Die mächtigen Mauern beherbergen noch weitere Ausstellungen, die neben Zeugnissen der Siedlungsgeschichte, das Leben und Werk berühmter Bopparder Bürger widerspiegeln. In der ehemaligen Hauskapelle im Turm findet man aus dem 14. Jh. die bedeutendste Raumausmalung, die in einer rheinischen Burg erhalten blieb.








